 Grußwort des Präsidenten der DMKG Liebe Kolleginnen und Kollegen,
als Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) lade ich Sie auch in diesem Jahr ganz herzlich zum Deutschen Schmerzkongress ein. Er findet zum zweiten Mal in Folge in Berlin statt. Der Erfolg des Deutschen Schmerzkongresses 2006 hat uns Recht gegeben, einen festen Austragungsort zu wählen. Zudem ist Berlin immer eine Reise wert.
Das diesjährige Motto „Schmerz in Deutschland“ weist auf die politische Dimension der Schmerztherapie hin. Gerade im Bereich der Therapie chronischer Kopfschmerzen hat es in jüngster Zeit politische Entscheidungen gegeben, die weder medizinisch vertretbar noch ihrem eigenen Zweck dienlich sind. Erinnert sei hier nur an die Bonus-Malus-Regelung oder die Me-Too-Listen. Es ist gut, dass der Deutsche Schmerzkongress in Berlin vor Ort wahrgenommen wird. Gesundheitspolitische Symposien, die auch in diesem Jahr wieder fester Bestandteil des wissenschaftlichen Programms sind, tragen hierzu bei.
Die DMKG möchte in diesem Jahr in einem breiten Spektrum sowohl neue Ergebnisse der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung als auch ein Update in Standards der Kopfschmerzdiagnostik und -therapie präsentieren.
Der Deutsche Schmerzkongress lebt von der Interdisziplinarität. Dies wird auch in diesem Jahr durch das Programm gewährleistet. Er lebt aber auch vom Austausch der Kolleginnen und Kollegen untereinander sowie vom Austausch mit der pharmazeutischen Industrie und mit den Selbsthilfegruppen. Einige wissenschaftliche Symposien werden ganz bewusst interdisziplinär organisiert, verschiedene Disziplinen treffen sich dort, um über einen bestimmten Aspekt der Schmerzforschung gemeinsam zu diskutieren.
Einladen möchte ich Sie in diesem Jahr ganz besonders zu den Workshops und den Praktikerseminaren. Sie stehen zwar nicht im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit, stellen aber einen ganzen wichtigen Bestandteil der Vermittlung zwischen Schmerzforschung und Schmerztherapie im Alltag dar. Wieder wird von erfahrenen Expertinnen und Experten eine Reihe von Workshops speziell zur Kopfschmerztherapie abgeboten.
Meinem Kollegen als Präsidenten, Herrn Prof. Dr. Zenz, der in diesem Jahr in Personalunion auch Präsident des Deutschen Schmerzkongresses für die DGSS ist, und dem Kongresspräsidenten der DMKG, Herrn PD Dr. Reuter, sei für die hervorragende Organisation des Deutschen Schmerzkongresses 2007 ganz herzlich gedankt.
Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers
Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft
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